Caviar d´Aquitaine und COMTÉ

Caviar d´Aquitaine

COMTÉ

Zubereitung

Der COMTÉ geht mit dem Vintage Caviar Sturia eine einzigartige Allianz ein, gegen die zunächst absolut alles zu sprechen scheint. Doch die Begegnung der beiden extrem unterschiedlichen Protagonisten führt die Geschmacksnerven in ungeahnte Gefilde. Um jedoch den intensiven und langanhaltenden Jod-Geschmack des Kaviars möglichst gut zu unterstützen, ist die Wahl des COMTÉ ausschlaggebend.

Ein sehr junger, zu milchiger Winter-COMTÉ oder aber umgekehrt ein lange gereifter COMTÉ mit Röstaromen wären schlechte Begleiter für den edlen Kaviar. Am besten gelingt die Paarung mit einem „kräuterigen“ (also zwischen Mai und Oktober gemachten) COMTÉ mit einer Reifedauer von 12 bis höchstens 18 Monaten. Dieser sollte fruchtige Noten haben, also entweder Aromen von frischen Früchten, trockenen Früchten oder Kernobst aufweisen.

Auch die Konsistenz des COMTÉ ist sehr wichtig, denn er sollte den Kaviar in seiner Verweildauer stützen. Ein fester COMTÉ, der lange im Mund bleibt, wird also die kostbaren Aromen dieser Verbindung noch verlängern.

Der Sturia, auch Caviar d´Aquitaine genannt, stammt vom Sibirischen Stör, der vor vielen Jahren nahe der Stadt Bordeaux in Frankreich erstmals kultiviert wurde und somit auch die hohe Kunst der Störzucht in die Region brachte. Anfangs von den meisten „Kennern“ belächelt, wurde der Pioniergeist der ersten Kultivatoren belohnt und der Kaviar des Sibirischen Störs zu einem der populärsten weltweit. Heute zählt der Sturia zur Haute-Couture des Kaviars und ist bei Sterne-Köchen besonders beliebt.